Vorhaben "Formaldehyd - Wirkmechanismen"Zur energetischen Nutzung fossiler und regenerativer Gase werden Gasmotoren heute erfolgreich eingesetzt. In der Technischen Anleitung 'Luft' ist der maximal zulässige Emissionausstoß geregelt. Mit der Novellierung in 2002 wurde spezifisch für stationäre Motoren die Formaldehyd-Emission auf 60 mg/m3N festgelegt.
Zur energetischen Nutzung fossiler und regenerativer Gase werden Gasmotoren heute erfolgreich eingesetzt. In der Technischen Anleitung 'Luft' ist der maximal zulässige Emissionausstoß geregelt. Mit der Novellierung in 2002 wurde spezifisch für stationäre Motoren die Formaldehyd-Emission auf 60 mg/m3N festgelegt. Im Rahmen eines zweijährigen Forschungsvorhabens hat die FVV die Wirkzusammenhänge zur innermotorischen Beeinflussung der Formaldehyd-Bildung untersucht und die Einflussparameter dargestellt. Die Zielsetzung des an der TU München durchgeführten Forschungsvorhabens war eine detaillierte Untersuchung der Zusammenhänge und Einflussgrößen, die auf eine Entstehung von Formaldehyd als Abgasbestandteil einwirken. Anhand der so gewonnenen Erkenntnisse sollten Möglichkeiten gefunden werden, für bestehende Gasmotorenanlagen eine Einhaltung der Abgasgrenzwerte sicherzustellen sowie neue Anlagen im Hinblick auf geringstmögliche Formaldehydemissionen auslegen zu können. Ferner soll eine Basis für eine Beurteilung der Tauglichkeit von Online-Messverfahren für Abnahmeprüfungen geschaffen werden. Der Bericht zum Forschungsvorhaben ist im Dezember 2008 veröffentlicht worden und steht als DOWNLOAD zur Verfügung. |